Hierauf haben sich ihr kgl. Mt durch herrn Lasseil Poppell, oberlandcarnberer in Mahren, gnedigist erkleren lassen, das sie gnedigist gerne vernomben, das oberlaussitzische gesandten ihr kgl. Mt vor ihren konig und herrn zu erkennen und ihr kgl. Mt untertenigsten gehorsamb zu erzeigen sich erbiten teten, zue ihr kgl. Mt solten sie die stande auch keines andern als koniglicher gnade und in allen, was billich und recht, gnedigisten schucz und hulf getrosten; in den ubrigen schrieften wolten sich ihre kgl. Mt ersehen und sie hierauf gnedigist bescheiden.
Im herausgehen haben ihr kgl. Mt das haubt wiederumb etwas entblost.
Den 19. Maii haben wier uns wiederumb aufs schloss begeben und seind ungefehr umb ein uhr nachmittage in der stande in Bohaimb mittel erfordert worden, do dann durch den obristen herrn burggrafen bohemisch und durch herrn Plateiss deuczsch uns angezeiget worden, es hetten sich die stende in Bohaimb und der herrn stende in Mahren abgesandten einer antwort, so den abgesandten aus Schlesien wie auch Ober- und Niederlaussicz auf ihre gravamina zue geben, entschlossen, die solten anjeczo vorlesen werden, welches auch alsobald darauf erfolget.
Nachmals jedes landes abgesandten dieselbe antwort zuegestalt worden, und die unserigen hier sub nro 29 zue finden. [Viz c. 428 ze dne 19. kvetna.] Also haben auch die stende in Bohaimb auf unser antwort, so wier auf die den 10. Maii uns von ihnen ubergebene artiggel getan, wiederumb eine andere gegenschrieft vorfassen und publice ablesen lassen, und uns dieselbe zue unsern handen zuegestalt, wie sub nro 30 beigefuget. [Viz c. 429 ze dne 19. kvetna.]
Darauf die herrn schlesischen abgesandten und wir dazuemal mundlich geantwortet, wier vormerkten, das den gravaminibus durch diese schrieftliche ventiliren nicht allein nicht geholfen, sondern vielmehr unsere principalen noch weiter dardurch graviret, wolten demnach dieselbe nicht weiter als ad referendum angenommen haben und unsere[r] principalen notturft alsdann darauf befordern, dessen sich die Niederlaussiczer auch in simili erkleret.
Und haben dieselben nachmals in unsern losament geschickt, unser gutachten, was auf obangezogene schrieften zue antworten, begehret, darneben uns anheimbgestalt, ob wier nicht mit den herrn schlesischen gesandten diesfals Unterredung halten wolten; wie dan auch solches auf volgenden morgen den 20. Maii geschehen. Und nach gehabter Unterredung mit den herrn schlesischen gesandten hat man allerseits dahien gezielet, sich mit den stenden in Bohaimb weiter in kein weitleuftiges disputai zue begeben und die gestrieges tages abgelesene und ubergebene schrieften per generalia contra zue beantworten. Ist auch unsersteils alsobald ein anderte] schrieft auf die uns gestrieges tages eingestalte antwort vorfasset worden, die sub nro 31 beigeleget. [Viz c. 440 ze dne 20. kvetna.] Und haben wir dieselben den 21. Maii, als wier in der stende mittel wiederumb komben, ubergeben, hat aber aus Ursachen, das es etwas spat, und herr Plateiss nicht zur stelle gewesen, nichts in publico vorlesen werden konnen, sondern ist der landtag bies auf morgenden tag, welches der heilige Pfingstag gewesen, umb 12 uhr verschoben worden; wier haben uns aber auch noch selbigen tages mit den schlesischen und niederlaussiczischen gesandten wegen den revers, so ihr kgl. Mt uns vor der chronung zu erteilen angeboten, verglichen, eine notel unsersteils, wie auch die herrn schlesischen und niederlaussiczischen gesandten verfasset, und den 22. fruhe zwischen 6 und 7 uhren uns heraufbegeben und ingesambt durch den obristen camberherrn, den von Meggau, ihr kgl. Mt ubergeben lassen, darauf wier umb 10 uhr auf die antwort vortrostet worden, aber obzwar dieselbe stunde, wie auch albereit zuvor umb 6 uhr darumb angehalten worden, ist doch nichts darauf erfolget. Es haben auch die stende in Bohaimb den 20. Maii zuvor drei personen, als nemblich herrn Seidlicz, herr[n] Hannss Abrahamb von Saallhaussen neben noch einem von burgerstand zue uns in unser losament geschickt und dies vermelden lassen:
Es veren den standen etliche artiggel ubergeben worden, so ihr kais. Mt dem konig Matthiae durch die spanische und bap[s]tische botschaft anbringen lassen, die hetten die stande in Bohaimb in deliberation gezogen und sich darauf einer antwort entschlossen, hetten aber die notturft erachtet, der incorporirten lande abgesandten dieselbe auch zue communiciren, und ihr gutachten daruber zu vornehmen, also die artiggel, wie volget, nacheinander erzehlet:
Erstlichen sei ihr kais, Mt zuefrieden, das die chronung ihrer kgl. Mt ihren fortgang habe, sowohl das regiement der cron Bohaimb und incorporirten lander ihr kgl. Mt ubergeben, ihr kais. Mt begehrten aber den titul eines konigs in Bohaimb, herzogen [in] Schlesien und marggrafen in Ober- und Niederlaussicz wie auch marggrafen in Mahren zue behalten, desgleichen das sie die regierung im namen ihr kais. Mt per plenipotentiam vorgenomben.
Darauf die herrn stende in Bohaimb befinden, dieweil ihr kais. Mt vormals nicht allein in der chronung, sondern auch in die cession der lander und derselben regierung dem konig bewilliget, und sich albereit diesfals erkleret, erachteten die stende darvor, das es auch billich darbei vorbleiben solte.
Vors ander, das sich ihr kais. Mt nicht schuldig erachteten, einen revers zue geben, dofern ihr kgl. Mt eher und als ihr kais. Mt mit tode abgingen, das sie sich der regierung nicht wiederumb anmassen wolten, und do einiger revers geschehen solte, damit er dem loblichen haus Osterreich nicht praejudicirlich.
Darauf sie der stende in Bohaimb antwort, das sie befinden, es sei ihnen von diesen artiggel nach dem exempel der mahrischen stende aus erheblichen Ursachen nicht wohl moglich abzuelassen.
Vors driette vermeinen ihr kais. Mt 100.000 taler jahrlichen deputat sei zue geringe, begehrten dasselbe etwas zu erhohen, damit es deroselben kaiserlichen hoheit correspondiren mochten.
Diese artiggel hetten sie der kgl. Mt anheimbgestalt, wassergestalt sie sich diesfals ohne beschwerung der lande mochten einlassen, wolten beim konige vor ihr kais. Mt mit zueziehung der incorporirten lande diesfals intercedimi.
Vors vierte begehren ihr Mt: die residenz in- und ausserhalb dies konigreich Bohaimb frei und ungehindert sowohl einen freien zueund abzueg in und aus dem konigreich Bohaimb.
Darauf die herrn stende in Bohaimb sich dieser meinung entschlossen, stelleten es ihr kgl. Mt discretion anheimb, wie sie sich mit ihrer kais. Mt diesfals vorgl[e]ichen, und sein zwar mit dem aus- und einzug ins konigreich Bohaimb dergestalt zuefrieden, doch das ihr kgl. Mt dies praeeaviren wolten, damit dem konigreich Bohaimb und den incorporirten lande(n) darauf keine gefahr zuestehen mochte.
Vors funfte begehren ihr Mt, alle herrschaften in Bohaimb auf ihr lebetage zue besiezen und zue geniessen.
Darauf die stende in Bohaimb geantwortet: Wusten nicht, wie die schulden ausser der koniglichen herrschaften solten gezahlet werden, Hessen es derowegen bei voriger erklerung verbleiben, doch, was die regalia und jagten anlanget, weren der hoffnung, ihr kais. und kgl. Mt wurden sich diesfals wohl vergleichen.
Vors sechste begehrten ihr kais. Mt, das alle begnadungen bies auf den tag der chronung in esse verbleiben solten.
Darauf sich die stende ["stedte" chybne rk.] erinnert, das dergleichen donationes excessive und immeritis mochten wiederfahren sein, hielten demnach darvor, was vor dem passauischen einfall in die Kleine Stadt Prag vor begnadungen erteilet, das dieselben billich bei wurden gelassen, die andern aber konten ihr kgl. Mt zue einem ["keinem" chybne rk.] praejuditio gereichen.
Vors siebende begehrten ihr Mt, das derselben rate aus dem gefengnus und bestricknus liberiret.
Darauf die stende geantwortet, dieser artiggel beruhe bei ihr kgl. Mt discretion.
Vors achte, nachdem auch ihr kais. Mt, das ihr kgl. Mt derselben schulden zahlen solten, begehrten, wurde auch dieser punct zue ihr kgl. Mt discretion gestellet.
Nachmals weren etliche puncten, die ihr kais. und kgl. Mt allein antreffen, als nemblich erstlich, das ihr kgl. Mt keine confoederation wieder das Romische reich eingehen solten, vors ander, das ihr kgl. Mt die cession der grafschaft Tyroll bei dem erzherzog Maximiliano solicitiren solle, vors dritte begehren ihr Mt ein recompens aus der chron Ungern und vor dieser zeit cedirten landern, vors drittell), das ihr kgl. Mt dem erzherzog Alberto ohne ihr kais Mt zuetuen ain satisfaction tuen solle wegen dessen ihr Dt zuestendigen und vor vielen jahren hero vorsessenen deputats, welches sich auf eczlich tausent taler erstrecket.
Betten demnach die stende in Bohaimb, wier wolten in ["ihnen" chybne rk.] erwegung der kurze der zeit, weil man noch heutiges tages ihr kgl. Mt diesfals beantworten solte, alsobald in continenti unser gutbedunken den stenden in Bohaimb diesfals eroffnen.
Darauf wier ein abtriet genommen und von diesen puncten alle[i]n deliberiret und volgender meinung unser antwort darauf getan:
Was den ersten artiggel anlanget, wusten wier darbei nichts zu erinnern, Hessen es bei ihren aussaez verbleiben, den andern betreffende, hetten wier die revers und contenta nicht gesehen, verhoffen aber, sie wurden derogestalt formalisiret sein, damit ihr kais. Mt wurden konnen zuefrieden sein.
Was den drietten belanget, stelten wir an seinen ort, was die stende der cron Bohaimb zue tuen in willens, uns wolte gebuhren, mit der herrn fursten und stende in Schlesien abgesandten uns diesfals zu unterreden und ihre mainung daruber zu vornehmen.
Bei den vierten Hessen wier es auch bei ihrer der stende aussaez verbleiben wie nichtsweniger wusten wier bei den funften, weil dieselben den stenden principaliter anginge[n], auch nichts zu erinnern.
Der sechste concernire auch die stende in Bohaimb, unsersteils wusten wier uns nicht zue bescheiden, das jemand im lande nach der Pasauer einfal einige begnadung weder in genere noch in specie geschehen were.
Der siebende artiggel gienge uns auch nicht an, stunde bei ihr kgl. Mt, wie sie einen und den andern zu erledigen oder nach seinem verdinst zue strafen geruhen.
Was den achten anlanget, hetten wier in unserm voto diesfals erinnerung getan, erwarteten darauf ihr kgl. Mt erklerung, betten aber die stende der cron Bohaimb, wolten die oberlausitzischen. stende auf diesfals in acht nehmen.
Was die leczten vier punct anlangete, weil sie ihre kais. und kgl. Mt allein angiengen, verhoffen wier, sie wurden sich deswegen ohne der stende und incorporirten lande zuetat bruderlich vergleichen.
Tehoz dne, 20. kvetna, dostali do sveho pokoje na hrade odpoved a dekret krale Matyase na svou zadost o revers a jine body [Revers krale Matyase Hornoluzicanum ma datum 22. kvetna; viz c. 470. Zde mohlo jiti tedy jen o listinu podobnou, jako je kralova odpoved Slezanum, ktera ma datum 20. kvetna; viz c. 443.].
Dne 22. kvetna odpoledne v jednu hodinu vyslani hornoluzicti odesli k ceskym stavum do snemovni svetnice, Kde za pritomnosti druhych vtelenych zemi ctena jejich odpoved na prohlaseni ceskych stavu o hornoluzickych gravaminech. [Viz c. 440 ze dne 20. kvetna.]
Cesti stavove replikovali ustne, "sie konten von ihren landtagesbeschluss wegen des vicecancellariatambts, das dasselbe dem herrn obristen canzlern zu erseczen gebuhre, nicht ablassen". Zemsky hejtman moravsky je pote napomenul, ze nemaji jen na sebe hledeti, nybrz tez na vtelene zeme a ze nemaji tak uporne ("stracks") trvati na svem mineni.
Konecne rozhodnuto, ze se z ceskych stavu deputuje nekolik osob, aby s vyslanymi zemi se domluvili o gravaminech. Hornoluzicane s jinymi vyslanymi to pri tom nechali a odstoupili. Cesti stavove zustali pohromade a protoze jeste nedostali slibeneho reversu od krale, chteli odloziti korunovani na 24. kveten, ale protoze kral pripominal, aby se korunovace konala, a slibil, ze zitra ve 4 hodiny jiste podepise reversy, o cemz se jednalo az do 11 hodin v noci, svolili cesti stavove, aby byl korunovan 23. kvetna, coz Hornoluzicanum a Slezanum ve 12 hodin v noci oznameno.
Dne 23. kvetna rano o pul sedme jeli na hrad a cekali na sale, minice, ze vedle jinych vyslanych budou vyzvani k proklamaci, jak vcera nekteri z ceskych stavu svolovali ("ad partem vorwilliget"). Proklamace se stala bez nich, nacez si, a rovnez Slezane a Dolnoluzicane, u ceskych stavu stezovali, kteri odpovedeli, ze to nebylo drive zvykem, jinak ze by neradi cinili neco na jejich uhonu.
Konecne prisli asi ve 12 hodin ze snemovni svetnice Turn a Hohenlohe ("Hollach") k slezskym a luzickym vyslanym a je vyzvali, aby zaujali sva mista v kostele, hned proti vysokemu oltari "auf einen tabulat"; nejprednejsim vyslanym vykazana "gewiesse subsellia". Nez odesli do kostela, zastihli v kancelari kralova dvorniho marsalka Losensteina a upomenuli o reversy, za jejichz dodani se jim sam zarucil.
Kolem druhe hodiny prisel kral do kostela, byl veden do kaple sv. Vaclava, tam oblecen v kralovsky habit a vysel temer ve tri hodiny s pruvodem z kaple, aby byl slavnostne korunovan.
Po korunovani sli Hornoluzicane s jinymi pred kralem do snemovni svetnice, kral nasledoval, po ceste hazeny mince. Ve snemovni svetnici mel kral tabuli, nekolik tabuli bylo pripraveno pro nejvyssi uredniky, k nimz byli Hornoluzicane a vyslani druhych zemi pribrani a u rozlicnych stolu sedeli.
Dne 25. kvetna zadali za vydani reversu; Khlesl je mel v rukou; byly opatreny peceti, avsak kralem dosud nepodepsany. Bylo jim receno, aby se drive uchazeli o propusteni ("losszehlung") [z prisahy], s reversy ze nebude zle.
Dne 26. kvetna zadali v kancelari za propusteni, ktere, jak dostali zpravu, bylo koncipovano jiz 22. kvetna. [Srovn. c. 468, Rudolfuv propousteci list Hornoluzicanum, nejen koncipovany, nybrz i datovany 22. kvetna.] Take dostali zpravu, ze reversy jsou jiz kralem podepsany, a zaroven jim v kancelari naznaceno, ze by meli o propusteni napsati cisari memorial, coz k veceru ucinili, o memorialu se dohodli se Slezany a Dolnoluzicany a jeste tehoz dne jej odevzdali nejvyssimu kancleri.
Pri tom jim bylo naznaceno, ze by meli byti v 9 hodin rano v zelenem pokoji, kde jindy byva komorni soud, protoze osoby deputovane ceskymi stavy chteji s nimi jednati o gravaminech.
Dne 27. kvetna rano cekali v zelenem pokoji, ale protoze nejvyssi purkrabi a jini urednici prisli teprve v 11 hodin od krale, odlozilo se jednani na zitrek na sedmou hodinu. Nejvyssimu purkrabi, ktery zadal o vytah z gravamin, dan tento vytah k veceru. [Viz c. 498 ze dne 27. kvetna.] Sli k nemu opet tri osoby, aby urgoval sprosteni povinnosti k cisari.
Dne 28. kvetna sli Hornoluzicane zase vedle Slezanu a Dolnoluzicanu na hrad, aby vyridili gravamina, ale zase se vyskytla prekazka, a jednani odlozeno na 30. kveten. Vecer poslal vevoda Brunsvicky syndikovi vratislavskemu sprosteni prisahy Slezska a oboji Luzice, podepsane sice cisarem, avsak neopatrene peceti, vedle cisarovy protestace, coz bylo hned vyslanym horno- a dolnoluzickym komunikovano.
Dne 29. kvetna sli Hornoluzicane k vyslanym slezskym o jejich votum o cisarove protestaci, ktere jim Slezane precetli. Hornoluzicane chteli, aby se odpovedelo cisari spolecne, jako byla protestace vsem spolecna, ale Slezane, protoze je v protestaci bod, ktery se tyka jen jich, minili, aby se ucinily omluvy kazda zvlast, coz pak Hornoluzicane ucinili a odpoledne ve 3 hodiny svou odpoved odevzdali vevodovi Brunsvickemu, aby ji prednesl cisari.
Vyslani ze Slezska a oboji Luzice byli tehoz dne povolani ke krali Matyasovi a po jakemsi zdrzeni se k nemu dostali ve 4 hodiny odpoledne. U krale byl Khlesl, Meggau, Zerotin a Popel. Khlesl promluvil toto: Kral chce byti Slezanum, Horno- i Dolnoluzicanum milostiv za jejich lasku a pevnost. Dovedev se, ze jim byla vcera "durch eczliche, so zue nichts dan zue miessverstand arsach geben" odevzdana cisarska protestace, aby je zmatla, slibuje jim pomoc, prohlasuje za spravedlive, aby jejich privilegia byla potvrzena, a bude jim napomocen, aby se jejich i ceskych stavu sprosteni [povinnosti k cisari] stalo beze vsech podminek.
Pote dr. Geiszler, slezsky "landesbestalter", jmenem vsech vyslancu "nach genombenen abtritt" omlouval nejdrive, ze se zdrzeli, dekoval za nabizenou kralovu milost a projevil duveru, ze kral bude dobre vladnouti, jak to jiz slavne dokazal v Uhrach a v Rakousich. Dale dekoval za audienci, podaval o veci zpravu a dovolaval se pisemnych dedukci ve spisu, ktery byl zase odevzdan vevodovi Brunsvickemu i s protestaci, jejiz kopii chteji s originalem propusteni [z povinnosti] odevzdati krali. O klausuli obsazene v propusteni "das man nichts neues und praejudicirliches suchen solte" pravil, ze doufaji, ze nebude zemim braneno, aby nehledali sveho prospechu u krale. Konecne prosil, aby je kral opatril reversem a urcil termin holdovani, a poroucel stavy kralove prizni.
Khlesl jmenem kralovym "nach gehaltenen abtritt" odpovedel, ze bylo srozumitelne predneseno, jak je to s propustenim a protestaci, a ze kral zaridi, aby byly zeme spokojeny. O ostatnich bodech ze kral se poradi a da jim sve rozhodnuti.
Dne 30. kvetna Hornoluzicane opet cekali na vyrizeni gravamin az do 10 hodin, nacez jim byl s omluvou oznamen odklad na zitrek. Tehoz dne jim vevoda Brunsvicky poslal dekret, ze cisar je pri jejich omluve a pri propusteni zanechava. Protoze dekret nebyl vevodou podepsan a protoze se zminoval o donativu, kdezto stavove hornoluzicti cisari zadneho donativu nepovolili, vratili dekret 31. kvetna vevodovi a prosili, aby jej opravil, podepsal, donativ vynechal a vymohl cisarskou vlastnorucni rekognici, coz vse vevoda slibil. Od sekretare appellaci jim bylo oznameno, protoze je mnoho prace se slezskymi gravaminy, ze na Hornoluzicany dnes nedojde.
Tehoz dne, 31. kvetna, dostali u obeda kralovsky dekret, aby urgovali zruseni protestace a podali dobre zdani, kdy a jak by mel kral jeti do Slezska a Luzice.
Tehoz dne jim poslal vevoda Brunsvicky dva dekrety, jeden podepsany cisarem, druhy vevodou, z nichz je patrno, ze cisar je ponechava pri omluve na protestaci a pri sprosteni. Slezane jim po Henscherovi dali zpravu "von artiggeln zue artiggeln", jak pokracuji pri vyrizovani svych gravamin, aby se mohli podle toho riditi.
Den 1. Junii haben die von den stenden in Bohaimb deputirte personen unsere gravamina auch vorgenomben und nach hinc inde gehaltener Unterredung, auch von uns in einem und andern artiggel geschehen vleissigen repliciren sich entlich mit uns einer gewiessenheit vorglichen, wie den gravaminibus zum teul abzuhelfen. Das solte alsdan ihr kgl. Mt zur ratification vorbracht, wie denn auch auf der stende in Oberlaussicz genembhabung gestellet sein. Tehoz dne, 1. cervna, sepsali a poslali krali memorial, "darinnen wegen einstellung der revers und losszehlung gebeten worden"; take poslali krali opis dekretu, ktery dostali od cisare, a ucinili zminku ("andeutung") o ceste do Horni Luzice k holdovani.
Dne 3. cervna poslal rano Malczan k Hornoluzicanum, aby sli k Slezanum pred audienci. Ucinili tak, ale slo jen o reversy a sprosteni. Kdyz se Slezane a oboji Luzicane dostavili ke krali, prednesl jim Khlesl, ze kral se rozhodl dat jim dorucit sprosteni i revers v originale, protoze je poklada za poctive a uprimne Nemce. Kral ze zada jen revers s doslovnym textem sprosteni a potvrzeni, ze dostali original. Zadali pote, aby se jim ukazali reversy, nacez jim je Khlesl prinesl v originale. Kdyz je prohledli, vratili je s oznamenim, ze jsou spokojeni. Pote jeli "na sal", zda by deputovani ceskych stavu jim nechteli odpovedeti na jejich gravamina, ale nic neporidili, protoze deputovani nebyli pohromade.
Dne 4. cervna dostali Slezane i Luzicane u krale slyseni, a nabidli, ze dodaji reversy od nich pozadovane. Geiszler mluvil za vsechny a dekoval za audienci. Opet se krali zminili o klausuli v cisarove sprosteni, ze zeme nemaji zadati "nichts neues und praejudicirliches" s prohlasenim, ze to nema takoveho smyslu, ze by se tim branilo zemim, aby u krale nehledali sveho blaha a podpory svych veci.
Pozadavse jeste, aby jim bylo dodano cisarske zprosteni a kralovske reversy, a aby kral dal oznamiti nejvyssimu zemskemu hejtmanu (ve Slezsku) a zemskym fojtum (v Luzicich) cas sveho prichodu a prijeti holdu, prali krali stesti a prosili za propusteni.
Kral jim odpovedel po nejvyssim kancleri, ze naridil, aby jim byly dodany zadane listiny, ze je spokojen, odjedou-li domu, a ze klausuli v sprosteni neni mineno nic proti privilegiim a svobodam stavu, nybrz jen ze nemaji zadati nic, co by bylo proti regaliim kralovym; o case sveho prijezdu ze jeste poda vcasne navesti.
Kral pote ponekud obnazil hlavu a podal kazdemu ruku. Kdyz se rozloucili, dal jim nejvyssi kancler v antikomore zprosteni a kralovsky revers.
Po skonceni odesli "na sal" domnivajice se, ze deputovane osoby pred se vezmou gravamina, ale nic se nestalo. Prece jim vsak tri appellacni radove precetli recess o tom slozeny.
Dne 6. cervna zase cekali "na sale", ale protoze bylo procesi, nedostali deputovane osoby dohromady. V kancelari se rozloucili s nejvyssim kanclerem, ktery chtel od nich taxu za cisarske zprosteni, ktera, jak se dovedeli, mela dosahovati vyse 3000 tolaru. Omluvili se, ze nejsou splnomocneni a ze nekteri z nich jiz odjeli, a ze se to musi predloziti vsem stavum. Tazali se tez kanclere, co zada, "von der confirmation der ambtsordnung". Rozloucili se tez s vevodou Brunsvickym. Tehoz dne dostali take opisy dedicnych umluv se tremi svetskymi kurfirsty a poslali k nejv. purkrabi, nejv. sudi a hrabeti Turnovi, aby se jim vyridila zitra gravamina.
Dne 7. cervna se konecne deputovane osoby sesly v zelenem pokoji "und die recess der gravaminum erstlich den herrn schlesingern abgesandten vorgelesen, volgends seind wier auch herein zue ihnen erfordert worden, und ist uns gedachter recess ebenennassen vorgelesen."
Dohodnuvse se uplne s pany deputovanymi, musili sami, aby se to urychlilo, jejich jmena a tituly u desk zemskych "auszeichnen und deucz machen lassen" a take sva vyrizeni gravamin sami domu vziti a trikrat opsati dati, aby mohla byti zitra dodana k peceteni a podpisu.
Dne 8. cervna, kdyz prisli nahoru v 8 hodin, byly recessy pany deputovanymi vyslanym slezskym, horno- i dolnoluzickym dohotoveny. Jeden exemplar dostali Hornoluzicane v originale, druhy bude predlozen s obsirnou relaci krali, treti bude dan k registraci do desk zemskych.
Konecne se panum deputovanym, mezi nimiz byli nejv. purkrabi a nejv. sudi, podekovali, s nimi se rozloucili a jeste tehoz dne odejeli az do Brandejsa.
Pokud jde o potvrzeni "der geschlossenen ambtsordnung", bylo jim na jejich nalehani oznameno, ze to bylo odevzdano k podpisu, ale dosud nevraceno kancelari. "Weil nun an derselben [confirmation] sowohl der letzten generalquittung den herrn stenden viel gelegen", zanechali hornoluzicti vyslani dru Lucke o tech a jinych vecech memorial a doufaji v brzke vyrizeni.
Na konci projevuji nadeji, ze stavove hornoluzicti budou se zpravou o jejich obtiznem poslani spokojeni, a ujistuji, ze ucinili, i kdyz vsechny veci nedopadly podle prani, co jim bylo mozno pro blaho spolecne vlasti. Nabizeji, kdyby stavove hornoluzicti o nekterem bodu nebyli dostatecne zpraveni, ustni informaci a porouceji se jejich prizni.
"Geschehen zue Budissin in gehaltenen wilkurlichen landtage den 6. Julii.... in 1611 jahre."
Tim konci tato nejdukladnejsi relace o jednani vyslanych vtelenych zemi s ceskymi stavy na generalnim snemu v Praze a po nem; je take ze vsech relaci nejobsirnejsi.
Obdobnou relaci dolnoluzickych vyslanych se nam nepodarilo nalezti.
Relace tyto, uvedene v teto kapitole spolecne, jsou materialem velmi instruktivnim pro poznani nejen prubehu jednani na generalnim snemu 1611, nybrz i zpusobu vzajemneho vyjednavani inkorporovanych zemi koruny Ceske vubec a jsou tudiz dulezitym pramenem pro ustavni dejiny koruny Ceske.